Dübendorfs Trainer Luca Ferricchio übte sich nach dem 2:2 im Zweitliga-Duell gegen Wiesendangen in der Boxersprache. «Die erste Hälfte ging nach Punkten an uns – die zweite an den Gegner.»
Nach zuletzt sechs Siegen in Meisterschaft und Cup mussten sich die Glattaler somit wieder einmal mit einer kargeren Ausbeute begnügen. «Es war am Ende ein glücklicher Punkt», sagte Ferricchio. Nicht zuletzt deshalb, weil Wiesendangens Xeno Fresneda in der Nachspielzeit bei einem Pfostenknaller noch ziemliches Pech beklagte.
Dabei war dem FCD bereits der Start in die Partie ziemlich misslungen. Gerade Mal zwei Minuten waren nämlich gespielt, als die Gäste bereits ein erstes Mal jubelten. Fabian Meli hatte ein Schlafmützigkeit der Gastgeber ausnützen können.
Die Glattaler fanden aber schon bald in den Tritt. Zuerst verwertete Evripidis Blantas nach einem Eckball eine Kopfballverlängerung zum Ausgleich (13.), dann doppelte Cadima Lusiola nach (15.). FCW-Keeper Dario Zgraggen hatte zuvor einen Schuss von Florent Berisha nur noch vor die Füsse von Lusiola abwehren können, sodass dieser den Ball problemlos verwerten konnte.
Und die Dübendorfer hatten bis zur Pause weitere gute Gelegenheiten für ein mögliches drittes Tor, spielten die Aktionen aber zu wenig genug fertig.

