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Der FC Rüti sucht die defensive Balance

Der FC Rüti ist in der Zweitliga-Gruppe 2 im freien Fall. Und in den letzten Partien der Vorrunde warten einige dicke Brocken.

Torwart-Routinier Stefano Calendo, hier gegen Gossaus Peter Niffeler, fehlt den Rütnern derzeit spürbar.

Archivfoto: Robert Pfiffner

Der FC Rüti sucht die defensive Balance

Der Negativtrend ist besorgniserregend. Aus den letzten sieben Zweitliga-Partien holte der FC Rüti gerade mal einen Punkt – gegen Schlusslicht Beringen. In dieser Phase dazu kam noch das Cup-Aus gegen das unterklassige Siebnen.

Wie ist dieser Absturz möglich? Nach einer starken Frühlingsrunde, in der man sich noch von Platz 11 auf Rang 6 verbesserte. Und dem anschliessenden Saisonstart nach Mass mit drei Siegen.

«Wir zerbrechen uns auch den Kopf und haben defensiv schon einige Varianten ausprobiert», sagt FCR-Assistenztrainer Lars Grimm.

Besserung ist aber keine in Sicht. Fast vier Gegentore mussten die Oberländer zuletzt pro Partie einstecken.

«Sobald wir in Rückstand geraten, verlieren wir das Selbstvertrauen.»
Lars Grimm, Assistenztrainer

Ein Grund dafür ist sicher der Ausfall von Torhüter Stefano Calendo, der sich vor einem Monat gegen Phönix Seen (4:5) eine Schulterverletzung zuzog. «Seine Routine fehlt», sagt Grimm und nennt noch die Langzeitabwesenden Tobias Küng und Robin Hämmerli, die viel zur defensiven Balance im Rütner Spiel beitragen.

«Sobald wir in Rückstand geraten, verlieren wir das Selbstvertrauen», hat Grimm festgestellt. Umso wichtiger findet er, dass die Stimmung trotz der Baisse im Training weiter positiv ist.

Am meisten Tore erzielt

Derzeit reichen derzeit nicht einmal mehr die unbestrittenen Qualitäten im Spiel nach vorne. Die 33 erzielten Tore sind der beste Wert der Gruppe 2.

Für den Grossteil davon sind wie gewohnt Edison (13) und Taulant Syla (10) verantwortlich. Doch selbst die beiden Brüder waren jüngst nicht mehr ganz so treffsicher. «Die Gegner haben sich besser auf uns eingestellt», sagt Grimm.

Und die Aufgaben in den nächsten Wochen werden nicht einfacher. Nebst Schwamendingen warten mit Zürich City und Schaffhausen 2 in den letzten Partien der Vorrunde noch zwei Spitzenteams.

Grimm hofft trotzdem noch auf sechs Zähler bis zur Winterpause. In dieser soll dann die Zeit genutzt werden um konditionelle Mängel aufzuarbeiten. Wiederholt mussten die Rütner nämlich späte Gegentreffer einstecken, die wertvolle Punkte kosteten.

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