Sie gehört nicht zu den Lieblingspisten von Gilles Roulin, die Trainingsstrecke auf dem Gletscher in Zermatt.
«Es gibt Hänge, die einem besser liegen als andere. Hier habe ich immer Mühe, das war schon immer so und hat sich auch dieses Jahr nicht geändert», sagt der Grüninger und hängt an: «Der Schnellste war ich nie.» Auf den rund 70 Fahrsekunden fehlte immer der eine oder andere Zehntel.
Roulin weiss das einzuordnen. Er sagt: «Ich mache mich nicht verrückt deswegen.» Aussagekraft haben die Trainingszeiten nur sehr bedingt.
Ihm sind andere Dinge wichtig: «Wie ist das Gefühl auf den Ski? Wie ist die Bewegungsfreude? Reagiert das Material so, wie ich will?» Und diesbezüglich ist Roulin mit der Vorbereitung zufrieden. «Es fühlt sich immer besser an», sagt er.

