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Wenn die Pause zur rechten Zeit kommt

Grosse Ernüchterung für den UHC Uster: Eine Woche nach dem ersten Sieg der NLA-Saison unterlagen die Ustermer daheim gegen die Tigers Langnau diskussionslos 4:11.

Wenn die Pause zur rechten Zeit kommt

Es war ein Sinnbild der gesamten Partie. In der 43. Minute stiessen die Teamkollegen Marco Klauenbösch und Filip Karlsson neben dem gegnerischen Gehäuse zusammen. Beide fielen danach verletzt aus.

Es lief wenig bis gar nichts für den UHC Uster am Sonntagabend gegen die Tigers Langnau. Das brutale Resultat lautete letztlich 4:11.

Anstelle auf Rang 8 und damit auf einem Playoffplatz, was bei einem Sieg gegen die Emmentaler der Fall gewesen wäre, verbringen die Ustermer die nun anstehende vierwöchige WM-Pause am Tabellenende.

«Für uns gilt es jetzt, uns zu sammeln und in den Trainings zu unseren Stärken zurückzufinden, um dann wieder das nötige Mass an Intensität auf den Platz zu bringen.»
Claudio Schmid, Stürmer UHC Uster

«Wahrscheinlich ist die Pause zum jetzigen Zeitpunkt nicht schlecht», sagte Stürmer Claudio Schmid. Er nannte die fehlende Energie im Spiel als Ursache für den unbefriedigenden Auftritt, konnte sich den Grund dafür aber nicht erklären.

«Für uns gilt es jetzt, uns zu sammeln und in den Trainings zu unseren Stärken zurückzufinden, um dann wieder das nötige Mass an Intensität auf den Platz zu bringen.»

Alle Dämme brechen

Bereits nach zwölfeinhalb Minuten sah sich Coach Simon Meier nach dem dritten Gegentreffer zu einem Time-out genötigt, das in einer ersten Phase auch Wirkung zeigte: Ramon Zimmermann verkürzte zweienhalb Minuten vor der ersten Pause auf 1:3.

Nur zwölf Sekunden später verpasste Patrik Doza die Chance zum Anschlusstor allein vor Tigers-Keeper Roman Beck. 

Im mittleren Spielabschnitt brachen dann jedoch alle Dämme und die Ustermer wurden von der Emmentaler Flutwelle hinweggefegt. Konkret nutzten die Gäste den «energielosen Auftritt» (Uster-Captain Tobias Ledergerber in der zweiten Pause) zu sechs Toren.

Wobei das Heimteam insbesondere den mit schnellem Direktpass- und Kombinationsspiel vorgetragenen Kontern der Gäste wenig entgegenzusetzen hatten. 

 Nachdem die Langnauer nach nur 21 Sekunden im letzten Drittel das «Stängeli» vollgemacht hatten, reduzierten sie die offensiven Bemühungen auf das Nötigste. Dies erlaubte den Ustermern mit drei Toren bei nur noch einem weiteren Gegentreffer wenigstens, das letzte Drittel noch für sich zu entscheiden. (Philipp Wyss)

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