In fünf Spielen in Serie hatte der EHC Dübendorf zuletzt gepunktet. Am Samstag in Thun ging er allerdings leer aus. 3:6 stand es nach 60 Minuten aus Dübendorfer Sicht. Auffällig vor allem: Nachdem die Glattaler am Mittwoch beim 0:1 nach Penaltyschiessen gegen Arosa aus dem Spiel heraus keinen Treffer hinnehmen mussten, kassierten sie nun gleich sechs Gegentore.
«Entscheidend war die defensive Nachlässigkeit», sagt denn auch Assistenztrainer Christian Krähenbühl. «Die Opferbereitschaft war nicht so gross wie gegen Arosa.»
In der Zuschauerrolle
Zwar war der EHCD gerade in der Defensive personell dezimiert nach Thun gereist, neben Stammtorhüter Remo Trüb fehlten auch die beiden Verteidiger Silvan Hebeisen und Joel Steinauer. Als Hauptgrund für die Niederlage will Krähenbühl dies aber nicht gelten lassen. Die Dübendorfer lagen aus einem anderen Grund schon nach gut vier Minuten 0:2 im Hintertreffen: «Wir haben den Start völlig verpennt und dem Gegner zugeschaut, obwohl wir genau um seine Stärken wussten.»

