Der UHC Uster kann doch noch gewinnen
In der siebten Runde klappte es: Im heimischen Buchholz holte der UHC Uster gegen Waldkirch-St. Gallen den ersten Sieg der Saison.
Die Gäste aus der Ostschweiz hatten in den ersten beiden Spielabschnitten nicht weniger als vier Treffer an die Torumrandung zu beklagen. Andererseits waren dies auch die praktisch einzigen wirklich gefährlichen Torchancen der St. Galler bis zur zweiten Pause.
Grund dafür war ein insbesondere defensiv bestens aufgestelltes Ustermer Team, das das Geschehen auf dem Platz mehrheitlich kontrollierte. Es war ein beeindruckender Auftritt, hält man sich die vielen mentalen Tiefschläge der vergangenen Partien vor Augen.
Effizient waren sie nicht
Ein kleines Manko der ohne den kranken Topskorer Patrik Doza angetretenen Ustermer war die Chancenauswertung: Nach 40 Minuten hätten die Gastgeber durchaus höher als 3:0 führen können. Marco Klauenbösch (5.), Markus Kulmala (24.) und Claudio Schmid unmittelbar vor der zweiten Pause hatten für den verdienten Vorsprung gesorgt.
Im letzten Drittel wurde die Gangart merklich härter, wobei die Ustermer mehrere Konterchancen ungenutzt liessen. Die Ostschweizer hingegen nutzten einen solchen schnellen Vorstoss gut sieben Minuten vor Spielende zum 2:3-Anschlusstreffer, sodass auch diese Partie wieder von einer nervenaufreibenden Schlussphase geprägt war. Doch diesmal liessen sich die Ustermer die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
Niederlage im Cup
Am Freitag im Cup-Achtelfinal blieb Uster glücklos und verlor bei Rychenberg Winterthur 5:7. Bei Spielhälfte führten die Ustermer 3:1, zogen dann aber eine schwache Phase ein und lagen nach 40 Minuten 3:6 zurück.
(Philipp Wyss/zo)

