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Darum wird Schlusslicht Uster nicht nervös

Nach sechs Runden wartet der UHC Uster noch immer auf den ersten Saisonsieg. Warum die Moral dennoch stimmt – und was der NLA-Letzte verbessern muss.

Jetzt müsste es doch eigentlich wirklich klappen! Das dachten sich wohl nicht wenige im Umfeld des UHC Uster vor dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Basel Regio am vergangenen Sonntag.

Zwei Tage zuvor hatten die Ustermer bei Rychenberg Winterthur ihren ersten Saisonsieg nur haarscharf verpasst – auf eine Weise, wie sie bitterer kaum sein könnte: Der Ausgleich fiel quasi mit der Schlusssirene, und in der Verlängerung dauerte es keine drei Minuten bis zum entscheidenden Gegentor.

Aber auch in Basel gewann Uster nicht. Wieder fiel der Ausgleich kurz vor Schluss, wieder verloren die Ustermer nach Verlängerung. «Wir haben einige Male sehr bitter verloren», sagt Captain Tobias Ledergerber. «Wenn wir unser Spiel konsequent durchziehen würden, wären wir nun nicht dort, wo wir sind.»

Doch die Momentaufnahme zeigt: Uster ist Schlusslicht mit seinen zwei Punkten. Und als einziges Team in der NLA noch sieglos nach sechs Spielen – was etwas mehr als einem Viertel der Qualifikation entspricht.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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