Es ist ein Resultat, das darüber hinwegtäuscht, wie eng das Spiel war. 6:3 gewann der EHC Wetzikon in der 5. Runde daheim gegen den HC Luzern. Auf die Siegstrasse aber fand der Oberländer Erstligist, dem rund 30 Minuten lang der nötige Elan völlig abging, erst vier Minuten vor Schluss.
Da brachte Routinier Timon Vesely das Heimteam erstmals in der Partie überhaupt in Führung. Kurz darauf ersetzten die Gäste ihren Torhüter durch einen sechsten Feldspieler, was Gian Andrea Thöny zum 5:3 und damit zur Entscheidung nutzte. Mario Pieroni machte danach mit dem 6:3 das halbe Dutzend noch voll.
«Wir hatten das Messer am Hals, haben aber durch den Kampf zurückgefunden.»
Christian Modes, Trainer EHC Wetzikon
4:0 gewannen die Wetziker das Schlussdrittel, wobei sie für ihr offensives Feuerwerk nur zwölf Minuten brauchten. Zuvor hatte der EHC Wetzikon viel Mühe gegen die spielfreudigen und gradlinigen Gäste.
Der EHCW lag gegen Luzern nach etwas mehr als einer Viertelstunde verdientermassen 0:2 zurück. Und kassierte nicht einmal zwei Minuten nach seinem Anschlusstreffer im Mitteldrittel in Unterzahl das 1:3.

