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Er kennt die Gründe für sein Tief

Simon Marquart hat zuletzt mehrere Enttäuschungen hinnehmen müssen. Der Weltmeister ist aber überzeugt, die Ursache für die mageren Weltcup-Resultate zu wissen.

Er kennt die Gründe für sein Tief

Simon Marquart ist richtig bedient. Der Mönchaltorfer hat auch zum Abschluss der Weltcup-Saison nicht aus seinem Tief gefunden. In Bogota blieb der 25-Jährige zweimal in den Viertelfinals hängen.

Am Schluss standen für ihn die Ränge 24 und 20 zu Buche. Es sind Platzierungen, die nicht dem Selbstverständnis und Können des Weltmeisters entsprechen. 

«Das einzige Positive der letzten Wochen ist, dass ich schlicht keine schlechteren Leistungen zeigen kann.»
Simon Marquart

Und sie reihen sich in die Enttäuschungen der zweiten Saisonhälfte ein. In den Weltcups 5 und 6, die ebenfalls in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota stattfanden, resultierten die Ränge 38 und 42. Zweimal war der Gesamtweltcup-Sieger von 2021, der den Saisonbeginn wegen einer Schulterverletzung verpasst hatte, da in den Achtelfinals gescheitert.

«Das einzige Positive der letzten Wochen ist, dass ich schlicht keine schlechteren Leistungen zeigen kann. Es kann nur besser werden», sagt Marquart lakonisch.

Seit der Oberländer im Juni als erster Schweizer überhaupt BMX-Weltmeister wurde, notabene am selben Tag, an dem sein Grossvater den 85. Geburtstag feierte, läuft es nicht mehr rund.

Marquart ist überzeugt, den Grund dafür zu kennen. Er spricht davon, körperlich in ausgezeichneter Verfassung zu sein. Im Kopf aber ist der BMX-Profi nicht frei, obwohl er alles dafür unternommen hat.

Die Lockerheit fehlt ihm, wie er sagt. «Der Druck und meine Erwartungen haben mich schlicht erdrückt.» 

Lauter Streichresultate

Die schwachen Weltcup-Resultate sind nicht einfach nur enttäuschend. Marquart hat damit in der seit August laufenden Qualifikation für die Olympia 2024 in Paris auch gleich vier Streichresultate eingezogen. Die 14 besten Weltcup-Resultate werden gewertet.

Noch bleibt ihm viel Zeit für die Korrektur. Und auch genügend Möglichkeiten. So zählen die Weltmeisterschaften 2023 und 2024 ebenfalls zur Qualifikation.

Maximal drei Schweizer kommen für die nur 24 Olympia-Startplätze in Frage. An Frankreich hat Marquart derweil ausgezeichnete Erinnerungen – seinen WM-Titel gewann er in Nantes. (ome)

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