Der EHC Wetzikon musste sich nach einem zwar spannenden, aber spielerisch auf eher bescheidenem Niveau stehenden Erstligaspiel gegen den EC Wil nach Penaltyschiessen 3:4 geschlagen geben.
Die Oberländer scheinen mit ihrer Favoritenrolle noch nicht ganz klar zu kommen und zeigten eine inkonstante und sehr durchzogene Leistung. Sie kamen zwar zu einem klaren Chancenplus und hätten die Partie schon in der regulären Spielzeit zu ihren Gunsten entscheiden müssen. Mit ihrer miserablen Chancenauswertung und einigen haarsträubenden Fehlern bauten sie den Gegner allerdings regelrecht auf.
Bezeichnend dabei ist, das der erst 19-jährige Lars Heuberger im Penaltyschiessen als einziger seiner Mannschaft reüssieren konnte.
Schon im Startdrittel hatten die Wetziker die zwingenderen Chancen, kamen aber nicht über ein 1:1 hinaus, weil Pieroni in der 9. Minute nur den Pfosten traf und der EHCW auch sonst einige «Hochkaräter» vergab. Die beiden Treffer wurden im Powerplay erzielt.

