Für Stephan Seiler war es fast ein Heimspiel. Der Wetziker Profi war am Mittwoch-Abend mit dem FC Winterthur zu Besuch beim Drei-Städte-Turnier in Uster und hatte seinen Anteil beim 1:0-Sieg über das Interregio-Team der Gastgeber.
Zum Turniersieg sollte es dem FCW aber nicht reichen. Im Super-League-Duell gegen die Grasshoppers zog er mit 0:1 den Kürzeren.
Bei seinem neuen Verein war Seiler bisher noch Teilzeitarbeiter. In den ersten beiden Meisterschaftsspielen sowie im Cup wurde er jeweils eingewechselt. «Der Trainer will mich aufbauen», sagt er mit der festen Zuversicht auf künftig mehr Einsatzminuten.
Angesprochen ist damit Winterthurs Coach Bruno Berner, den er bereits aus seiner Zeit im Nachwuchs des FC Zürich kennt. Unter ihm hatte der Oberländer auch einst den Sprung ins U15-Nationalteam geschafft.
«Wir sind im Kontakt geblieben – er hat sich immer wieder mal erkundigt, wie es mir so läuft. Umso schöner ist es, dass es jetzt mit dem FCW geklappt hat», so Seiler.

