Während andere Veranstalter kamen und gingen, wurde das Radcross Illnau zu einer der wenigen Konstanten im Schweizer Radquer-Kalender. Ins Leben gerufen wurde es vor zwölf Jahren von Beat Brüngger als nationaler Wettkampf, schon die zweite Auflage war ein internationales Rennen, seither hat es sich im Rennkalender etabliert.
In Illnau ist es ein «Fixpunkt in der herbstlichen Agenda» – so heisst es in der Laudatio des Anerkennungspreises der Stadt Illnau-Effretikon, den die Organisatoren um Beat Brüngger in diesem Sommer erhielten.
Seit es das Cross in Baden nicht mehr gibt, fällt der Startschuss zur Quersaison auf nationaler Ebene in Illnau. Diesen Sonntag ist das zum zweiten Mal der Fall. Und das Rennen feiert sich auch selber: Bei der zehnten Austragung gibt es Gratiseintritt, und nicht nur die besten Schweizer Querfahrer um den Gibswiler Kevin Kuhn machen ihre Aufwartung, sondern auch die Kunstflugstaffel des PC-7-Teams.
Beat Brüngger, hätten sie bei der Premiere 2011 gedacht, dass dieses Rennen dereinst die Saisoneröffnung darstellen würde?
Beat Brüngger: Ich hätte vor allem nicht gedacht, dass in dieser Zeitspanne andere Rennen kamen und wieder gingen. Dass eine EKZ-Crosstour kommt und wieder geht. Und ich hätte nicht gedacht, dass man sich so schaurig schwertut, neue Rennen zu organisieren. Den Weltcup in Bern gibt es auch nicht mehr. Im Oberland sind es noch Hittnau, das es schon ewig gibt, und Illnau.
Das Radcross Illnau ist eigentlich schon ein moderner Klassiker.
Man sagt, wir seien ein modernes Rennen, weil es schnell ist und man nicht so gewaltige Buckel hochfahren muss. Wir haben schon auch einen Buckel, aber da fährt man schneller hoch als etwa in Hittnau, wo es die klassischen Laufpartien gibt, wo es dreckig ist und Winter ist. Das ist bei uns schon anders.

