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«Die Liga hat mehr Aufmerksamkeit verdient»

Am Samstag startet der EHC Dübendorf in die neue MHL-Saison. Captain Silvan Hebeisen spricht im Interview über die höchste Amateurliga, ihre Entwicklung und die Dübendorfer Ansprüche.

Seit der ersten Saison in der höchsten Amateurliga, die neuerdings MyHockey League heisst, verteidigt Silvan Hebeisen für den EHC Dübendorf. Der Berner, einst U20-Nationalspieler, feierte gleich in seinem ersten Jahr mit dem Team den Schweizer Amateurmeistertitel und erlebte seither die Entwicklung der dritthöchsten nationalen Liga hautnah mit. Seit 2019 ist er Captain der Mannschaft, die auch in der am Samstag mit einem Heimspiel gegen Huttwil beginnenden Saison die 32 Runden umfassende Qualifikation unter den ersten vier abschliessen möchte. 

Das Gesicht der Liga hat sich etwas verändert. Mit dem EHC Frauenfeld und Franches-Montagnes sind zwei Aufsteiger aus der 1. Liga hinzugekommen; sie ersetzen Absteiger Wiki-Münsingen und den EHC Basel, den der Dübendorfer Christian Weber in die Swiss League geführt hat. Auch Arosa, Chur und Martigny interessierten sich in der letzten Saison für die Promotion – ihre Ambitionen dürften nicht kleiner geworden sein. In Dübendorf hingegen sieht man sich in der MHL am richtigen Ort. Sich auf höchster Amateurstufe zu behaupten, wird aber nicht einfacher, wie Captain Hebeisen sagt.

Silvan Hebeisen, der EHC Dübendorf ist auf dem Papier etwas jünger geworden – wie fühlt es sich in der Kabine an?
Silvan Hebeisen: Der Kern der letzten Jahre ist zusammengeblieben, es gab punktuelle Wechsel. Dass Trainer Reto Stirnimann jedes Jahr einige Wechsel probiert reinzubringen begrüsse ich. Frischer Wind und frische Ideen tun einem Team gut. In der Kabine merke ich, dass ich älter werde – die Gesprächsthemen haben sich verändert.

Mit Steven Widmer erhielt ein Leitwolf keinen neuen Vertrag mehr. Wer füllt die Lücke, die er hinterliess?
Spieler, die schon einige Jahre dabei sind, übernehmen mehr Verantwortung – Marco Suter, Kris Schmidli, Sergio Piai oder auch Damon Puntus. Es ist genau die Generation, die diesen Schritt nun auch machen soll. Die Entwicklung ist spürbar.

«Es war eine Seuchensaison.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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