Ein erstes Müsterchen, wie es in der 1. Liga zu und her gehen wird, bekam das Erstliga-Team Uster/GC Amicitia unlängst in der 1. Vorrunde des Schweizer Cups gegen das gleichklassige Pfader Neuhausen zu spüren. 26:27 verlor es – nachdem es in der Schlussphase noch 23:20 geführt hatte. Am Ende fehlte die Abgeklärtheit.
Für Trainer Arthur Brunner war das Spiel dennoch «ein guter Gradmesser» vor dem Start vom Samstag auswärts gegen den TV Pratteln. Er erwartet dort einen Gegner von ähnlichem Schlag und rechnet deshalb «mit einem physischen Spiel in unangenehmer Atmosphäre».
Die neue Spielgemeinschaft der Vereine Uster und GC/Amicitia steigt mit einem stark verjüngten Team in die Meisterschaft.
Nötig wurde die Kooperation aufgrund eines Umbruchs im Ustermer Kader. «Es sind wichtige Figuren weggebrochen», sagt auch Brunner. Die Existenz in der 1. Liga wäre gefährdet gewesen ohne Hilfe von Aussen.
Diese alleine kompensiert aber noch keinen Substanzverlust. Immerhin wechselten die abtrünnigen Ustermer Peter Balsiger, Kenneth Tan und Gianluca Schaub allesamt in die NLB.

