Der UHC Uster nimmt die Saison in einer neuen Liga in Angriff. Zumindest, was den Namen angeht. Weil der Verband einen Titelsponsor gefunden hat, ist die altbekannte Nationalliga A Geschichte.
Die höchste Unihockeyliga der Männer trägt nun den Namen Lidl Unihockey Prime League Men – und wer Abkürzungen mag, muss sich von der «NLA» trennen und auf das doch eher holprige Konstrukt «L-UPL» einstellen. Dahinter verbirgt sich aber nichts bahnbrechend Neues, sondern die gleiche Liga – mit den Aufsteigern Basel Regio und Thurgau, denen etwas mehr zugetraut wird als den Absteigern Thun und Sarnen.
Verändert hat sich auch beim UHC Uster nur wenig. Vor Jahresfrist war das noch ganz anders. Da hatten diverse Leistungsträger das Team verlassen, ein Neuaufbau stand an. Nun war es sehr ruhig, die Mutationen im Kader sind überschaubar – Konstanz heisst das Stichwort ein Jahr nach dem grossen Umbruch.
«Wir haben Konstanz im Team, im Staff und in ganz vielen Dingen, wir können dort weitermachen wo wir aufgehört haben», sagt Trainer Simon Meier – und gibt zu bedenken: «Das bedeutet für uns aber auch: Der nächste Schritt geht von uns aus. Wir stehen in der Verantwortung.»

