Geisi knetet Muskeln. Geisi zeigt Übungen. Geisi hängt fein säuberlich vor dem Match die Trikots in der Kabine auf. Geisi hört zu. Gibt Tipps. Klopft auf die Schulter.
Und irgendein Blödsinn fällt ihm immer ein. «Ein bisschen verrückt bin ich schon», sagt er und grinst, «normal ist eher nicht mein Ding.»
«Der Club ohne ihn? Unvorstellbar.»
Ali Hoti
Geisi heisst in Wirklichkeit Thomas Geiser. Aber Thomas nennt ihn niemand, und wenn doch, weiss er: «Jetzt wird es ernst.» Und der 57-Jährige arbeitet beim FC Dübendorf offiziell als Physiotherapeut, aber er ist viel mehr als das. Er ist die gute Seele und unverzichtbar.
«Der Club ohne ihn? Unvorstellbar», sagt Ali Hoti, ein Routinier im Team, «jeder weiss: Auf ihn kann man sich verlassen.»

