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Erst das Velotraining, dann der Sieg

Der Bäretswiler Duathlet Jens-Michael Gossauer hat auch in der 2. Etappe des 5-Tage-Berglauf-Cups die Konkurrenz hinter sich gelassen. Bei den Frauen gewann erneut Nadja Kessler.

Allein auf weiter Flur: Jens-Michael Gossauer in der 2. Etappe zum Sonnenhof. , Nadja Kessler (links) läuft ihrem zweiten Sieg entgegen., Im ersten Teilstück war Salome Wildermuth Dritte geworden, in der 2. Etappe wurde sie Zweite., Als Dritte klassierte sich Outi Supponen erneut auf dem Podest.

Foto: Stefan Lerch

Erst das Velotraining, dann der Sieg

Titelverteidiger Jens-Michael Gossauer hat beim 5-Tage-Berglauf-Cup auch in der 2. Etappe nichts anbrennen lassen. Er entschied nach seinem Sieg in Wald am Dienstag das Teilstück von Bauma zum Sonnenhof für sich, das rund 200 Läuferinnen und Läufer bestritten.

Der Bäretswiler Duathlet, zweifacher Vizeweltmeister über die Langdistanz, hielt dabei einen bekannten Konkurrenten auf Distanz, der auf der 1. Etappe nicht dabei gewesen war: OL-Läufer Florian Howald. Der bald 31 Jahre alte Howald, der in seiner Karriere mehrere WM-Medaillen gesammelt hat, verlor auf Gossauer beinahe eine Minute.

«Die flachen Stücke haben mir etwas Mühe gemacht.»
Jens-Michael Gossauer

Dabei war die Vorbereitung des Oberländers auf die 2. Etappe nicht wirklich ideal gewesen, absolvierte er doch am Dienstagmorgen noch ein dreistündiges Velotraining, ehe er dann am Abend die Laufschuhe schnürte.

Gossauer sagte nach der 4,3 km langen Etappe, auf der es rund 300 Höhenmeter zu absolvieren galt, er habe sie anstrengender als jene auf die Farneralp gefunden. Die Strecke ist insofern speziell, weil es etappenweise bergauf geht, unterbrochen von flachen Passagen. 

«Die flachen Stücke haben mir etwas Mühe gemacht», sagte Gossauer. Wobei er darauf anspielte, dass es ihm nicht wie gewünscht gelang, den Schwung aus diesen in die Steigungen mitzunehmen. 

Das Ziel der 2. Etappe beim 5-Tage-Berglauf-Cup.

Wie Gossauer wiederholte auch Nadja Kessler ihren Sieg vom Vortag. Das Podest der Frauen bestand sogar aus denselben Läuferinnen wie bei der 1. Etappe – allerdings mit einer anderen Reihenfolge. 

Erste Verfolgerin von Kessler war diesmal die Walderin Salome Wildermuth, die auf die Gewinnerin 27 Sekunden einbüsste. Wildermuth verwies Outi Supponen knapp auf den 3. Platz. Vier Sekunden trennten die zwei Läuferinnen.

Nach ihren zwei Siegen führen Gossauer und Kessler auch die Gesamtwertungen an. Während Kessler ankündigte, die 3. Etappe von Steg zum Hörnli zu absolvieren, wird Gossauer am Mittwoch fehlen. Die Pause ist verständlich – er feiert seinen 29. Geburtstag. (ome) 

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