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Darum muss sie nun ihre Gedanken sortieren

Stefanie Siegenthaler wollte mit dem Team an die Olympischen Spiele 2024. Dieser Traum aber ist an der EM in München bereits geplatzt. Die Oberländerin strahlte hinterher dennoch – aus speziellem Grund.

Missglückter Auftritt für die Schweizer Kunstturnerinnen an der EM in München: Das Team mit der Bertschikerin Stefanie Siegenthaler, Alina Wildi, Anny Wu, Lili Habisreutinger und Chiara Giubellini zeigte einen fehlerhaften Wettkampf.

Die Konsequenz daraus: Die Schweizerinnen haben schon jetzt die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris verpasst. 

«Es ist bitter.»
Stefanie Siegenthaler

Am Ende klassierte sich die Schweiz auf dem enttäuschenden 18. Rang. Was bedeutet, dass im Herbst an der WM in Liverpool kein Team, sondern nur noch eine bis zwei Mehrkämpferinnen starten dürfen. Nur die 13 besten EM-Teams erhielten einen WM-Startplatz und kamen so im Olympia-Qualifikationsprozess weiter. 

«Es ist bitter. Mein Ziel ist es bis 2024 zu turnen, die Chance besteht «nur» noch als Einzelturnerin», sagte Siegenthaler, die lediglich an drei von vier Geräten im Einsatz war. «Ich muss nun meine Gedanken sortieren, es geht mir gerade ultraviel durch den Kopf.»

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