Der Amateursport lebt von Menschen, die Fronarbeit leisten. Von Funktionären, für die der Sportverein eine Leidenschaft ist und die viel Herzblut in entsprechende Projekte investieren.
Beat Gmünder ist ein solcher Mensch. 18 Jahre lang war er Vorstandsmitglied im EHC Dübendorf, bis er diesen Sommer zurücktrat – und sich gleichzeitig einem neuen Projekt im Klub widmete: Als «Dübi TV» wollte er an jedem Heimspiel einen kommentierten Livestream anbieten.
Das ist keine neue Idee. In der höchsten nationalen Amateurliga MyHockey League (bisher MSL) bieten etwa der EHC Arosa oder der EHC Seewen solche Streams an, und auch Erstligist Wetzikon hat (manchmal sogar kommentierte) Liveübertragungen im Angebot.
Heutzutage ist der technische Aufwand dafür nicht riesig. Die Kamera unter dem Dübendorfer Hallendach liefert dem Klub ohnehin seit letzter Saison schon zu Analysezwecken Bilder von jedem Spiel und jedem Training – da ist es naheliegend, dem Publikum eine Liveübertragung anzubieten. Das Ziel laut Gmünder: «Den Amateurspitzensport und den EHC Dübedorf einem breiten Publikum zugänglich zu machen.»

