Das kleine Gebäude, das neben dem Sauber-Windkanal in Hinwil steht, ist unscheinbar. Ein Schild, das darauf hinweisen würde, was sich darin befindet, sucht man vergeblich. Die Eingangstür führt in ein helles Treppenhaus.
Verbotsschilder an den Türen zeigen, dass hier längst nicht jeder erwünscht ist. Wer durch eine dieser Türen eintreten darf, dem eröffnet sich ein eindrücklicher Einblick in eine virtuelle Realität.
Die gekrümmte Leinwand fällt als Erstes auf. Riesig ist sie, mehr als doppelt so hoch wie der Fotograf, der daneben steht. In der Mitte vor der Leinwand steht das Cockpit eines Formel-1-Autos auf einem beweglichen Boden.
Montiert auf dem Monocoque sind auch die Rückspiegel und der Überrollbügel «Halo», obwohl es das hier nicht bräuchte. Doch solche Teile gehören zum Gesichtsfeld des Piloten – die Simulation soll schliesslich so realistisch wie möglich sein.

