Er ist aus Titan, ist 7 Kilogramm schwer und muss einem Druck von rund 12,5 Tonnen standhalten: Der «Halo» oder «Heiligenschein», der über den Cockpits von Formel-1-Autos montiert ist und den Kopf der Fahrer schützen soll.
Wie gut er diesen Zweck erfüllt, hat das GP-Wochenende in Silverstone gleich doppelt gezeigt. Zuerst am Sonntagvormittag in der Formel 2, als das Auto des Briten Dennis Hauger abhob und gegen den Boliden von Roy Nissany prallte. Wer die Bilder sieht, kann kaum glauben, dass Nissany dem Wrack unverletzt entstieg.
Both Roy Nissany and Dennis Hauger walked away from this scary incident #BritishGP #F2 pic.twitter.com/URWV64LGQe
— Formula 2 (@Formula2) July 3, 2022
Und am Nachmittag folgte der schwere Startunfall des Chinesen Guanyu Zhou, der für das von der Hinwiler Sauber Motorsport AG betriebene Team Alfa Romeo fährt. In seinem 9. Formel-1-Rennen war er nach wenigen Sekunden nur noch Passagier, als sein Auto im Startgetümmel von einem Konkurrenten so berührt wurde, dass es sich drehte und Zhou kopfüber über den Asphalt und durchs Kiesbett schlitterte.

