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Dieses System rettete dem Sauber-Piloten das Leben

Sauber-Pilot Guanyu Zhou kam bei seinem Horror-Crash in Silverstone mit dem Schrecken davon. Dass er noch am Leben ist, verdankt er einem System, das bei seiner Einführung 2018 stark kritisiert wurde.

Er ist aus Titan, ist 7 Kilogramm schwer und muss einem Druck von rund 12,5 Tonnen standhalten: Der «Halo» oder «Heiligenschein», der über den Cockpits von Formel-1-Autos montiert ist und den Kopf der Fahrer schützen soll.

Wie gut er diesen Zweck erfüllt, hat das GP-Wochenende in Silverstone gleich doppelt gezeigt. Zuerst am Sonntagvormittag in der Formel 2, als das Auto des Briten Dennis Hauger abhob und gegen den Boliden von Roy Nissany prallte. Wer die Bilder sieht, kann kaum glauben, dass Nissany dem Wrack unverletzt entstieg.

Und am Nachmittag folgte der schwere Startunfall des Chinesen Guanyu Zhou, der für das von der Hinwiler Sauber Motorsport AG betriebene Team Alfa Romeo fährt. In seinem 9. Formel-1-Rennen war er nach wenigen Sekunden nur noch Passagier, als sein Auto im Startgetümmel von einem Konkurrenten so berührt wurde, dass es sich drehte und Zhou kopfüber über den Asphalt und durchs Kiesbett schlitterte.

Horror-Unfall geht für Hinwiler Team glimpflich aus

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