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So feiert der FC Uster den Aufstieg

Der FC Uster lässt im letzten Spiel nichts anbrennen, schlägt Töss 4:1 und steigt in die Interregio auf.

Jubel, Trubel, Aufstiegsparty: Der FC Uster kehrt in die 2. Liga interregional zurück., Mit dem 4:1-Sieg gegen den FC Töss machten die Ustermer den Sack zu., Als einziges Oberländer Team spielen sie in der nächsten Saison interregional.

Foto: David Kündig

So feiert der FC Uster den Aufstieg

Für allzu vieles hätte die Kraft wohl nicht mehr ausgereicht. Zum ausgelassenen Jubeln aber war bei den Ustermer Spielern auch nach über 90 Minuten Kampf unter tropisch anmutenden Temperaturen noch allemal genug Energie im Tank.

Sekunden nachdem sie bereits das endgültig entscheidende 4:1 gegen Töss euphorisch gefeiert hatten, lagen sie sich zusammen mit Trainern, Betreuern und Fans nämlich schon wieder in den Armen.

 «Jawohl!», brüllten einige Akteure und reckten Arme und Fäuste in die Luft, der Speaker schrie noch lauter als gewohnt, bevor er die Uster-Hymne aus den Lautsprechern dröhnen liess, und die Anhänger johlten vergnügt. Der FC Uster hatte den Aufstieg in die interregionale Zweitliga geschafft. 

Das «geile Gefühl» und der Trikotwunsch

Er sei «froh, dass wir’s endlich gepackt haben», sagte Captain Lukas Rüegg nachdem die obligaten Gruppenfotos geschossen worden waren, und Patrick Schlatter fand, «dass der Aufstieg verdient ist». 

Blazenko Klaric bewies, dass er nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Feiern ein Leader ist. «Ein geiles Gefühl» verspüre er, sagte der Kroate, der munter die FC Uster-Fahne schwenkte, für Selfies posierte und von Fans im Kindesalter sogar (vergeblich) um sein Trikot gebeten wurde. Heute hätten noch einmal alle gezeigt, welche Qualität in ihnen stecke, freute sich Klaric. «Und jetzt feiern wir, bis wir tot sind!»

Die Erleichterung des Trainers

Etwas ruhiger wollte es Etienne Scholz angehen. Ein, zwei Bierchen werde er sich aber schon gönnen, sagte der Ustermer Trainer, der «in erster Linie erleichtert» war. Schliesslich hätten viele den Aufstieg von Uster erwartet. Diesem Druck standhalten zu können, sei nicht selbstverständlich gewesen, sagte Scholz. «Doch wir haben es getan und stehen deshalb zu Recht oben.». 

Der junge Coach geht nicht davon aus «dass wir es in der nächsten Saison gleich durchziehen». Schliesslich seien da die Gegner von ganz anderem Kaliber. «Doch wir wollen – vom Druck des Aufsteigenmüssens befreit -, von Anfang an Punkte sammeln und von Anfang an nichts mit dem Abstieg zu tun haben», so Scholz.

  Uster – Töss 4:1 (1:1). – Tore: 11. Dzepo 1:0. 45. 1:1. 58. Selmanaj 2:1. 64. Da Silva 3:1. 94. Ramabaja 4:1.

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