Daniel Spörri ist guter Dinge. Praktisch jedes Wochenende ist der Präsident des Schwingklubs Zürcher Oberland (SKZO) auf einem Festplatz unterwegs – und was er zu sehen bekommt, gefällt ihm: Der Schwingsport ist beliebt, die Zuschauer kommen wieder – und sie kommen in grösserer Zahl als vor der Pandemie.
«Die Leute freuen sich, sie wollen raus», sagt Spörri. Und er hofft, dass sich dieses Phänomen auch am Bachtelschwinget vom kommenden Sonntag zeigt. Im letzten Jahr hatte der Klub aufgrund der Corona-Vorschriften freiwillig auf Zuschauer verzichtet. 300 waren bei den letzten beiden Austragungen 2018 und 2017 gekommen. «Nun sind wir gewappnet für mehr Zuschauer als üblich», sagt Spörri. «Aber die Organisation ist wieder ganz normal.»
Es gibt weniger Schwinger
Doch was heisst schon normal? Der Bachtelschwinget muss seinen Platz im Kalender erst (wieder) finden. Lange war er jeweils Ende August oder Anfang September angesetzt, manchmal rutschte er auch in den Juli. Nun ist man so früh dran wie nie in den letzten 20 Jahren. Nächstes Jahr soll der Bachtelschwinget gar noch eine Woche früher auf der Agenda stehen.
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