Grenzenlose Freude und mentaler Tiefpunkt. Natascha Honegger spürte zuletzt beides. Zuerst holte die Torfrau aus Greifensee gleich drei nationale Titel mit Corinthians.
Mehrere tausend Zuschauer verfolgen regelmässig die Partien des brasilianischen Traditionsvereins. Beim Final der Staatsmeisterschaft von São Paulo, in dem sie im Tor stand, waren sogar 30 000 Fans im Stadion.
Doch dann wurde im Januar bei den üblichen Leistungstests eine seltene Herzfunktionsstörung bei ihr festgestellt. «Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Ich wusste nicht damit umzugehen», sagt Honegger. Selbst ihre Mutter liess sie nach der Diagnose im Unwissen. «Ich wollte sie nicht beunruhigen.»
Noch nie zuvor hatte die 24-Jährige mit FCZ-Vergangenheit irgendwelche Symptome gespürt. Die Nachricht kam also aus dem Nichts. Mit dem Resultat, dass sie nicht mehr trainieren und spielen durfte.

