In der Formel 1 ist wieder einmal ein Streit um Geld entbrannt. Diesmal schlagen aber nicht die kleinen Teams Alarm, sondern jene, für die früher das Geld scheinbar kein Thema war. «Sieben Teams werden vier Rennen verpassen müssen, wenn sie unter der Budgetobergrenze bleiben wollen», sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber der BBC.
Eine Aussage, die durchaus besorgniserregend klingt – und am letzten Wochenende rund um den GP von Monaco entsprechend für Wellen sorgte.
Schon Kaltenborn kämpfte dafür
Seit 2020 gibt es die Budgetobergrenze in der Formel 1. Lange hatten sich vor allem die kleinen Teams dafür eingesetzt – an vorderster Front auch der Hinwiler Sauber-Rennstall. Insbesondere dessen ehemalige Teamchefin Monisha Kaltenborn wurde nie müde, um eine Deckelung der Ausgaben zu kämpfen.
Und als sie endich beschlossen wurde, war Kaltenborns Nachfolger Frédéric Vasseur froh darüber. Er sah sie als Chance für die kleinen Teams – und nun beweist das von der Sauber Motorsport AG betriebene Team Alfa Romeo mit guten Resultaten auch, dass das kein leeres Geschwätz war.

