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Der FC Effretikon kann nach Befreiungsschlag aufatmen

Eine Saison fast zum Vergessen: Beim FC Effretikon brachten selbst zwei Trainerwechsel keine Besserung. Nach dem 5:2-Erfolg im Drittliga-Derby gegen Kempttal droht zumindest kein Abstiegskampf.

Es ist eine nicht alltägliche Formulierung von Trainern oder Spielern. «Bis zur Winterpause müssen wir jede Nuss sammeln, die wir kriegen können, um den Korb vollzukriegen.» Die Worte stammen von Flakon Halimi.

Nach dem Abstieg im letzten Sommer hatte der damalige Effretiker Trainer einen Platz unter den besten fünf Teams in der Drittliga-Gruppe 4 als Zielmarke definiert hatte. Halimi ist bereits seit Anfang September nicht mehr als Coach des FCE tätig.

Und die erhoffte Platzierung dürfte höchstens frommes Wunschdenken sein. Denn bis heute sind eigentlich viel zu wenige Nüsse im Korb des FC Effretikon.

Die allgemeine Erleichterung dürfte gerade nach dem 5:2-Sieg über Kempttal gross gewesen sein. Der FCE blickt nämlich nicht nur auf schwierige Wochen zurück – er hatte vor dem Derby auch die Rückrundenbilanz eines Absteigers. Viermal in Folge ging er als Verlierer vom Feld, und blieb dabei dreimal torlos.

Gegen Leader Bülach gab es sogar ein 1:9-Debakel. Bereits zur Halbzeit hatte es 0:8 (!) gestanden. Präsident Rainer Bierbrodt sagt: «Der Bülach-Match war unterirdisch. Da gibts nichts zu diskutieren. Die anderen Spiele hätten wir aber gewinnen müssen.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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