Es wäre ja auch zu schön gewesen. Als Valtteri Bottas vor zehn Tagen in Miami als Siebter über die Ziellinie fuhr, schwang beim Finnen Enttäuschung mit. «Schade, dass ich den Rang nicht halten konnte», sagte er am Funk und dachte wohl noch einmal an diesen verflixten Moment in der 49. von 57 Runden.
An dieses Duell mit den beiden Mercedes-Piloten, das er verlor, weil er sich mit alten Reifen verteidigen musste, dabei von der Ideallinie rutschte und George Russell sowie Lewis Hamilton ziehen lassen musste.
Fünfter wäre er geworden, wenn nicht eine Safety-Car-Phase die Strategie von Alfa Romeo beeinträchtigt und Mercedes in die Hände gespielt hätte.
Nie problemfrei, aber auch fast nie punktelos
Speziell war diese Episode nicht nur, weil Bottas drauf und dran war, seinen ehemaligen Teamkollegen Hamilton zu schlagen. Sondern auch, weil sie den Aufschwung des Hinwiler Rennstalls dokumentiert.

