Er führte die ZSC Lions 2012, 2014 und 2018 zu drei Meistertiteln. Sogar beim Triumph 2008 war Lukas Flüeler schon dabei – wenn auch als «Lehrling» hinter Ari Sulander.
In den letzten Wochen seiner Karriere aber spielte der Pfäffiker Torhüter, der im November den Rücktritt angekündigt hatte, bei seinem Stammklub keine Rolle mehr. Der 33-Jährige war nur noch dritte Kraft hinter Jakub Kovar und Ludovic Waeber. Mit dem leisen Abgang hat Flüeler keine Probleme.
«Jeder würde am liebsten mit einem Pokal in den Händen aufhören», sagt er. «Das kann man nicht planen. Für mich war es die richtige Entscheidung im richtigen Moment.» 15 Jahre war Flüeler beim ZSC. Das ist eine bemerkenswert lange Zeit in diesem kurzlebigen Geschäft. Mehrfach verlängerte er den Vertrag frühzeitig. «Das zeigt: Ich wollte gar nie weg.»
«Der Kraftraum war nie mein bester Freund.»
Lukas Flüeler
Zu lediglich zwölf Einsätzen kam «Luki» im Abschiedsjahr noch. Es ist kein Grund für ihn, zu hadern. Er hat nochmals alles aufgesogen, schwärmt von den Champions-League-Partien und ist zufrieden, dass er auf das verpatzte Vorjahr mit einer Leistungssteigerung reagieren konnte. «Diese Saison hat mir nochmals viel gegeben», hält er fest.

