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Der Pokal war die grosse Attraktion

Beim ersten weiblichen Drei-Städte-Turnier auf dem Buchholz trat das Aushängeschild FCZ gänzlich ohne Cupsiegerinnen an. Dafür überraschten die Gastgeberinnen des FC Uster.

Die Zweitliga-Frauen des FC Uster unterlagen dem FCZ 1:3., Das Drei-Städte-Turnier auf dem Buchholz war gut besucht.

Foto: Paulo Pereira

Der Pokal war die grosse Attraktion

Sie zeigten sich bei der Premiere von der besten Seite: Die Zweitliga-Frauen des FC Uster führten beim Auftaktspiel des Drei-Städte- Turnier s sogar gegen den FC Zürich, nachdem Giulia Boffa getroffen hatte.

Am Ende setzten sich die favorisierten Zürcherinnen aber doch noch 3:1 durch. «Dass wir das 1:0 erzielen konnten, war total lässig», sagte FCU-Spielerin Christina Widmer.

Es war ein spezielles Erlebnis für alle Beteiligten. Nur schon wegen der schönen Zuschauerkulisse auf der Buchholz-Tribüne.

Paolo Trigila, Leiter Frauen beim FCU und Mitorganisator des Events, sprach hinterher von einem «ersten grossen Schritt zur Gleichstellung im regionalen Fussball».

Das höherklassige Winterthur bezwungen

Und die Ustermerinnnen machten auch im zweiten Spiel des im Blitzformat ausgetragenen Freundschaftsturniers (je 45 Minuten) gegen den FC Winterthur Werbung in eigener Sache. Nach einem 0:1-Rückstand war es erneut Boffa, die mit zwei Toren noch für eine Wende sorgte.

Sogar gänzlich chancenlos war NLB-Aufsteiger Winterthur zuvor beim 0:4 gegen die frischgebackenen Cupsiegerinnen aus Zürich geblieben.

Apropos Cup: Der Pokal wurde tatsächlich in Uster präsentiert. Dafür glänzten die Titelträgerinnen fast ausnahmslos mit Abwesenheit. Der FCZ trat erwartungsgemäss vor dem Start zu den entscheidenden Playoffs vom Wochenende lediglich mit dem U21-Team an.

Eher enttäuschend war hingegen die Tatsache, dass mit der Fällanderin Alissia Piperata und Leandra Flury lediglich zwei Cupsiegerinnen vor Ort waren und für Unterschriften zur Verfügung standen.

Mädchentraum in Erfüllung gegangen

«Davon hatte ich als kleines Mädchen geträumt» gab Flury zumindest nochmals einen Einblick in ihre Gefühlswelt nach dem Erfolg. Die derzeit verletzte 23-Jährige war aber im Letzigrund genauso wenig wie Piperata im Einsatz gestanden.

In dieses Bild passte auch, dass selbst Inka Grings, die Profitrainerin des FC Zürich, den Weg nach Uster nicht auf sich genommen hatte.

FCU-Organisator Trigila zog dennoch ein sehr positives Fazit und hofft gleichzeitig, dass das weibliche Drei-Städte-Turnier eine Fortsetzung finden wird.

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