Er reist als frischgebackener Weltcupsieger nach Uster: Vor knapp drei Wochen gewann Martin Fuchs den Final in Leipzig und fügte seiner sonst schon illustren Karriere einen weiteren Grosserfolg hinzu.
Der 29-Jährige Bietenholzer gehört schon lange zur absoluten Weltspitze – und noch länger zu den Aushängeschildern der Pferdesporttage Uster. Für Fuchs ist der Start an seinem Heimturnier keine Pflicht, sondern eine willkommene Gelegenheit – auch wenn es für ihn auf dem Buchholz nicht um grosse Titel geht.
Sie sind das Aushängeschild der Pferdesporttage Uster. Was macht das mit Ihnen?
Martin Fuchs: Es ist cool. Ich bin noch immer Mitglied des RV Uster, es war immer mein Heimturnier, und von meinem alten Zuhause in Bietenholz aus waren wir jeweils in nur zehn Minuten dort. Und in Uster sind immer am meisten Kollegen und Bekannte vor Ort.
Unterdessen ist der Anfahrtsweg aus dem thurgauischen Wängi etwas länger geworden.
Ja, aber ich bin noch immer Zürcher im Herzen, auch wenn sie das in Wängi nicht gerne hören (lacht). Und ich starte ja nicht nur, weil es mein Heimconcours ist, sondern wegen der guten Bedingungen. Sie sind so gut wie an einem Fünf-Sterne-Turnier.
Vor drei Wochen waren Sie am Weltcupfinal in Leipzig. Ist der Start in Uster im Vergleich dazu eine Art Kulturschock?
Der Druck ist natürlich anders – in Uster habe ich praktisch keinen. Hier kann ich es mehr geniessen.

