Sie fallen mit ihren rosa Trikots sofort auf. Auf der Brust prangt der Schriftzug «I am» (Ich bin) – und natürlich darf auch der Vorname auf dem Rücken nicht fehlen. Die Rede ist von den Ustermer Footrebels.
Auf der Website gibt es keine Teams, sondern «Flagships» (Flaggschiffe). In einem mit schnellen Elektrobeats unterlegten Video zeigen die Spieler Tricks, Passkombinationen und erzielen schöne Tore. Jeder Einzelne wird wie ein grosser Star prominent vorgestellt. Die Junioren sind zwischen 6 und 15 Jahre alt.
In dieses Gesamtbild passt auch der sogenannte Footrebel-Store, in dem man sich von der Wasserflasche bis zur trendigen Sonnenbrille ausrüsten kann. Von einem Geschäft will Mitgründer und Präsident Sidney Kavuma aber nicht sprechen. «Es geht darum, eine starke Identität zu schaffen. Und diese soll ein Antrieb sein», sagt er.
Das Konzept kommt an. Auch auf dem Feld durch die vielseitigen Trainingsmethoden. So geht es beispielsweise mit den jüngeren Jahrgängen regelmässig auf die Hartplätze der Schulhäuser, um die technischen Fertigkeiten zu verfeinern. Grossen Anklang finden ebenso die dazu passenden Strassenturniere.

