Die Organisation
Für die Durchführung eines nationalen Orientierungslaufs ist vor, während und nach dem Wettkampf viel Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erforderlich. Am Sonntag waren rund 80 Mitglieder der OLG Pfäffikon involviert. Wichtige Funktionen sind die Laufleitung oder die Bahnlegung.
Bereits 2017 entwickelte das OK erste Konzepte für einen nationalen OL-Wettkampf in der Region Pfäffikon. Ab 2019 intensivierten sich die Arbeiten: die Karte des Laufgebiets musste neu gezeichnet werden, erste Bahnkonzepte wurden erstellt und die Infrastruktur in die Wege geleitet. Im Frühling 2020 wäre alles bereit gewesen, doch musste der Lauf kurzfristig aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Zwei Jahre später fand der 2. Nationalen OL der Saison 2022 doch noch in Pfäffikon statt.
Das Gelände
Das Laufgebiet erstreckte sich über zwei typische Zürcher Oberländer Hügel zwischen 650 und 820 Metern über Meer – den Tämbrig und Isikerberg. Ursprünglich hatte die OLG Pfäffikon ein neues Gebiet im Tösstal ins Auge gefasst. Dieses wäre für Wettkämpfe zwar attraktiv gewesen, doch durch die steilen Abhänge bei nassen Verhältnissen zu gefährlich. Mit dem «Tämbrig-Isikerberg» fand man eine gute Alternative mit dichtem Wegnetz und interessanten Geländekammern.

