Machen wir uns nichts vor: Wer noch vor einem Jahr die Prognose gewagt hätte, dass die SC Rapperswil-Jona Lakers die Qualifikation im vierten Rang beenden werden, wäre dafür belächelt worden. Im besten Fall.
Tatsächlich hat nun aber die Realität auch die kühnsten Schwärmereien übertroffen. 94 Punkte, 28 Siege nach regulärer Spielzeit, dazu attraktives Eishockey und eine beeindruckende Konstanz: Die Lakers sind in dieser Saison ein Spitzenteam und ein echter Faktor in der National League geworden.
Wie im Teamsport üblich, hat dieser Erfolg viele Namen, wobei einige freilich speziell herausstechen. So wurde der Schwede Stefan Hedlund von allen Trainern und Captains der Liga zum besten Coach des Jahres gewählt, dem tschechischen Liga-Topskorer Roman Cervenka wurde das Prädikat «bester Stürmer» verliehen.
«Loyalität ist für mich alles.»
Melvin Nyffeler
Während diese beiden Exponenten den aktuellen Höhenflug verkörpern, versteckt sich das Gesicht des mittel- und langfristigen Aufstiegs hinter einer Maske: Der Volketswiler Goalie Melvin Nyffeler, seit bald sieben Jahren im Klub, ist zu einer zentralen Figur herangereift. Gegen innen und gegen aussen.

