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So steht es um die Zweitligisten vor dem Rückrundenstart

Wird Uster seiner Favoritenrolle in der Zweitliga-Gruppe 2 gerecht? Und müssen Volketswil und Brüttisellen-Dietlikon tatsächlich absteigen? Das sind die brennendsten Fragen vor der zweiten Meisterschaftshälfte.

Mitten im Abstiegskampf: Der Brüttiseller Joao Miguel Pereira (am Ball) gegen Rütis Robin Hämmerli.

Archivfoto: Christian Merz

So steht es um die Zweitligisten vor dem Rückrundenstart

Leader Veltheim, Uster und der FC Schaffhausen 2 sind die meistgenannten Aufstiegskandidaten in der Gruppe 2. In der Relegationszone hat insbesondere der Tabellenzweitletzte Töss aufgerüstet. Grund dafür ist nicht zuletzt ein Massenrücktritt im Spätherbst (15 Spieler!) nach der Amtsübername von Abramo D’Aversa. Dieser hat nun zahlreiche Spieler seines «alten» Phönix-Teams auf den Tösser Reitplatz gelotst. Für die Konkurrenz ist daher klar, dass sich die Winterthurer in der neuen Zusammensetzung schnell aus dem Abstiegskampf verabschieden wird.

FC Uster

Uster startet «nur» als Zweiter in die Rückrunde. Und doch ist er nach der jüngsten Transferoffensive (5 Zuzüge) aufgrund der Kadertiefe der ganz grosse Favorit. Im Team alle Spieler bei Laune zu halten wird für den neuen Trainer Etienne Scholz auch eines der zentralen Aufgaben sein. So oder so: Alles andere als eine Rückkehr in die 2. Liga interregional wäre eine grosse Enttäuschung.

FC Dübendorf

Die Glattaler gingen in der Vorrunde als einziges Team der Gruppe nur einmal als Verlierer vom Feld. An diese Resultate konnte der FCD in der Vorbereitung nicht anknüpfen. Sechs Niederlagen (gegen zumeist Oberklassige) steht nur ein Remis gegen einen Tessiner Viertligisten gegenüber. Können die Dübendorfer sogleich wieder den Schalter umdrehen?

FC Gossau

Einen ganz anderen Eindruck machte der FCG in den Testspielen (6 Siege, 1 Niederlage). Die Oberländer sind routiniert und eingespielt. Und sie dürften auch mit dem Umstand zurecht kommen, dass ihr Hauptplatz derzeit renoviert wird. Die Heimspiele finden deshalb nur auf Kunstrasen statt. «Ich weiss nicht wann wir zuletzt dort darauf verloren haben», sagt Trainer Andreas Häsler.

FC Greifensee

Greifensee ist zur Saisonhalbzeit – fast schon traditionell – im Tabellennirvana klassiert. Besonders ist aber zumindest, dass das Team im Frühling ad interim vom bisherigen Assistenten Raffaele Grillone betreut wird. Unterstützung erhält er von Marco Bernet. 

FC Rüti

2021 war für die Oberländer ein Jahr zum Vergessen. Zuerst der Interregio-Abstieg in der verkürzten letzten Saison, dann viele weitere Nackenschläge  in der 2. Liga. Das Ergebnis davon: Rüti überwintert direkt über den Abstiegsrängen. Mit dem vormaligen Uster-Trainer Ursal Yasar und den Rückkehrern Taulant Syla (er war acht Monate verletzt), Stefano Calendo (von Red Star) und Marco D’Alto (Lachen/Altendorf) soll es nun wieder aufwärts gehen.

FC Volketswil

Der Aufsteiger startete überraschend gut, wurde aber je länger die Saison dauerte nach hinten durchgereicht. Das letzte Erfolgserlebnis datiert von Ende September. Im Kader kam es nun nur zu marginalen Veränderungen. Ob dies reicht scheint mehr als nur fraglich.

FC Brüttisellen-Dietlikon

Das abgeschlagene Schlusslicht braucht ein Wunder – dafür braucht man kein Prophet zu sein. Brüttisellen schoss in der Vorrunde die wenigsten Tore, etwas Abhilfe dürften dem Rückkehrer Mauro Gallani (von Thalwil) und Trainersohn Ricardo Dionisio (Höngg) verschaffen. Nur: Auch die durchwachsenen in der Vorbereitung (5 Remis, 2 Niederlagen) schüren nicht unbedingt Zuversicht. Zuletzt gab es eine 1:7-Schlappe gegen den starken Drittligisten Zürich City SC.

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