Spannung, Spektakel und 7800 Zuschauer als Kulisse auf der Schützenwiese: Der Spitzenkampf zwischen Winterthur und Leader Aarau bot ganz vieles. Und mit dem 4:2-Heimsieg der Gastgeber spitzt sich der Aufstiegskampf in die Super League wieder zu. Der FCW ist bis auf zwei Punkte herangerückt.
Mittendrin im Geschehen waren mit Granit Lekaj und Roberto Alves auch zwei Oberländer. Letzterer gehörte sogar zu den ganz grossen Protagonisten der Partie. Der Gossauer Alves verwertete zuerst einen Handspenalty zum 1:1, später hob er einen Freistossball an die Latte, den Abpraller verwertete Teamkollege Enis Abedini zum neuerlichen Ausgleich. Der Traum vom möglichen Aufstieg bleibt damit realistisch. Weder Lekaj noch Alves haben in ihrer Karriere schon auf höchster Stufe gespielt.
In die «Golden 11» gewählt
Etwas Besonderes wäre dieser Schritt gerade für Lekaj. Schon weit über 300-mal lief er in der Challenge League auf – für Schaffhausen, Wil und eben Winterthur. Seit dieser Saison nun sogar als Captain – als Nachfolger von FCW-Legende Davide Callà. Zu seinem Status passt auch, dass der Pfäffiker von den Fussballerkollegen der Liga in die «Golden 11» des Jahrs 2021 gewählt worden war.

