Der letzte Tanz des UHC Laupen
«Last chance or last dance?» Diese Frage stellten die Laupner NLA-Frauen vor dem vierten Playoff-Viertelfinal gegen die Kloten-Dietlikon Jets vom Sonntag auf ihrem Instagram-Kanal. Die Antwort: Der letzte Tanz.
Das Team von Trainer Yves Kempf vermochte den grossen Favoriten erneut nicht zu bodigen. Und wie schon tags zuvor gelang dem Underdog nicht einmal ein Tor. Die letzte grosse Chance, zumindest den Ehrentreffer zu erzielen, vergab Céline Stäubli. Sie konnte in der 59. Minute aus aussichtsreicher Position abziehen, verzog ihren Schuss aber. So blieb es aus Sicht der Laupnerinnen beim 0:5.
Für eine Zäsur hatte der Titelverteidiger bereits im Startdrittel gesorgt. Innerhalb von weniger als vier Minuten gelang den Gästen eine Triplette. Sie machten so aus der torlosen Partie eine 0:3-Hypothek für die Laupnerinnen. Und wenn die Jets einmal mit zwei, drei Toren in Vorsprung liegen, wird es schwierig, sie nochmals in Bedrängnis zu bringen.
Blom ist in Torlaune
Tags zuvor hatte der UHC Laupen das dritte Viertelfinalspiel auswärts gleich 0:8 verloren. Kurz vor und nach der Spielhälfte besorgte die Schwedin Philippa Blom mit dem vierten und fünften Treffer für das Heimteam die Entscheidung. Am Schluss hatte die 20-jährige Nordländerin, die in der Qualifikation 22 Tore erzielt hatte, vier Treffer auf dem Konto.
Mit dem Aus in den Viertelfinals endete für Laupen die Saison auf schnellstmöglichem Weg. Nach dem 0:4 gegen die Jets warten die Oberländerinnen weiterhin auf ihren ersten Sieg in den NLA-Playoffs überhaupt. Ihre bittere Statistik: 13 Spiele, 13 Niederlagen. (zo)

