Uster noch weit von einer Überraschung entfernt
Der UHC Uster braucht weiter Geduld. Mit dem ersten NLA-Playoff-Sieg wurde am ersten Viertelfinal-Wochenende (noch) nichts. Der Qualifikationssiebte verlor zunächst vor heimischem Publikum 1:8, tags darauf gab es ein 4:10.
«Wir müssen eine Lösung für das Pressing der Grasshoppers finden. Das wird der entscheidende Faktor in den kommenden Spielen sein. Gelingt uns das nicht, wird es sehr schwierig», zog Usters Coach Simon Meier eine erste Bilanz.
Fatale 100 Sekunden
Bisher gab es allerdings in der Serie wenig Erbauliches für ein mögliches Erfolgserlebnis. Immerhin: Beim sonntäglichen 4:10 stand es nach dem ersten Drittel noch 0:1. Es folgten aber fatale 100 Sekunden, in denen die Stadtzürcher im Rahmen ihres drückenden Pressings gleich auf 4:0 davonzogen.
Florian Bolliger gelang im Powerplay zwar das 1:4, doch die Antwort des Heimteams folgte nur eine halbe Minute später. Auf den zweiten Ustermer Torerfolg von Claudio Schmid benötigte GC gar nur 13 Sekunden, um den Vier-Tore-Vorsprung wiederherzustellen.
In der ersten Hälfte des letzten Drittels boten sich den Grasshoppers durch die offensivere Spielweise der Gäste vermehrt Lücken, um das Resultat auf 9:2 zu erhöhen, bevor die Gäste durch Martin Pražan und erneut Schmid das Score wieder etwas freundlicher gestalteten. Das «Stängeli» konnte aber dennoch nicht verhindert werden. (uhcu)
