Der UHC Uster geht deutlich unter
Der UHC Uster vermochte den Heimvorteil aus der ersten Partie der Playoff-Viertelfinalserie (best of 7) gegen die Grasshoppers nicht in einen Erfolg umzusetzen.
Der NLA-Qualifikationssieger war an diesem Abend das bessere Team im Buchholz, jedoch täuscht das Schlussresultat von 1:8 darüber hinweg, dass auch der UHCU zahlreiche Torchancen hatte, die Effizienz aber an allen Ecken und Ende fehlte.
Es dauerte 47 Minuten, bis der Grossteil der 428 Zuschauer im erfeulich gut besuchten Buchholz erstmals – und leider zum einziges Mal an diesem Abend – jubeln konnte. Nach zahlreichen missglückten Versuchen hatte endlich einer der an der Bande abgegebenen scharfen Abschlüsse Patrik Dozas den Weg ins Netz gefunden.
Da die Stadtzürcher zu jenem Zeitpunkt bereits sechs Treffer vorgelegt hatten, blieb die Hoffnung auf eine eventuelle Aufholjagd des Heimteams allerdings bescheiden. Zurecht: Es waren die Hoppers, die bis zur Schlusssirene noch zweimal reüssieren konnten.
Ideen- und variantenreicher
GC zeigte sich vor dem gegnerischen Tor über die Partie hinweg ideen- und variantenreicher als die Ustermer, profitierte allerdings auch mehrmals davon, dass seinen Akteuren vor Nicola Brütschs Gehäuse zu viel Raum gelassen wurde.
Bei der Hälfte der Stadtzürcher Treffer kam der Torschütze völlig unbedrängt zum Abschluss, ohne auch nur den Hauch des Atems eines Gegenspielers im Nacken oder sonstwo zu spüren.
Dank Brütsch konnte die zweistellige Zahl auf der rechten Scoreboardseite vermieden werden. Der Keeper brillierte insbesondere im zweiten Drittel mit der einen und anderen spektakulären Glanztat, mit den Höhepunkten in Form der Interventionen gegen die Stadtzürcher Riedi (25.) und Göldi (31.).
Zu wenig gefährlich
Auf der anderen Seite wurde den Ustermern vor GC-Keeper Pascal Meier weniger Zeit eingeräumt, um sich offensiv entfalten zu können, so dass viele der Ustermer Abschlussversuche entweder erst gar nicht den Weg auf das GC-Gehäuse fanden beziehungsweise zu wenig gefährlich waren, um den international erfahrenen 31-Jährigen darin zu beunruhigen.
Insbesondere Markus Kulmala dürfte sich gefragt haben, wo seine Fortuna an diesem Abend hängengeblieben ist, und auch Claudio Schmid suchte den Torerfolg trotz sehr engagierter Spielweise in der Stadtzürcher Defensivzone vergebens.
Doza blieb mit der Ausnahme des einen Tors ebenfalls glücklos, hatte mit zwei Lattentreffern zudem auch noch Pech. ( Philipp Wyss )

