Wer schon einmal versucht hat, auf dünnen Langlauf-Ski vorwärtszukommen, weiss: Es ist keine ganz einfache Angelegenheit. Gleichzeitig noch mithilfe einer OL-Karte den schnellsten Weg von Posten zu Posten zu finden, erschwert die Aufgabe zusätzlich.
Genau diese Herausforderung steht beim Ski-OL im Zentrum. Im Vergleich zum Orientierungslauf zu Fuss erhält im Ski-OL die Routenwahl ein stärkeres Gewicht. Denn vor jedem Wettkampf wird ein komplexes Spurennetz kreiert, das neben den vorhandenen Loipen auch schmale Spuren beinhaltet. In diesem gilt es, möglichst schnell die vorgegebenen Posten in der richtigen Reihenfolge anzulaufen.
Zum Material gehören neben der Langlaufausrüstung ein Kompass und ein Kartengestell. Dank Letzterem kann man die Karte drehen und so jederzeit nach Norden ausrichten.
Eine Verletzung zur Unzeit
Organisatorisch gehört der Ski-OL zu Swiss Orienteering, dem Schweizerischen OL-Verband. Dieser verantwortet auch das Elite- und Juniorenkader sowie die Anschlussgruppe im Ski-OL. Zu dieser zählt auch Flurina Bieri aus Saland.

