Am Dienstag endete für den EHC Dübendorf nach der 1:2-Niederlage im fünften und entscheidenden Viertelfinalspiel in Seewen die Meisterschaft. So früh wie noch nie für den EHCD, seit es die MSL gibt.
Gleich in der ersten Saison gewannen die Glattaler im Frühjahr 2018 den Meistertitel. Danach standen sie zweimal in den Halbfinals, die letzte Saison wurde nach nur wenigen Partien abgebrochen.
Jetzt also das Aus in der ersten Playoff-Runde. Nach einer überaus umkämpften Serie mit lauter Heimsiegen. Vier der fünf Partien endeten mit nur einem Tor Unterschied, zwei wurden gar erst in der Verlängerung entschieden.
«Es war immer auf Messers Schneide, es hätte auf die eine oder andere Seite kippen können», sagt Reto Stirnimann. Der EHCD-Trainer ist verständlicherweise über den Ausgang des Duells gegen den Qualifikationsvierten enttäuscht. Er findet aber für den Gegner lobende Worte. «Seewen hat das über fünf Spiele tadellos gemacht. Sie haben sich den Erfolg verdient.»

