So sieht der neue Sauber aus
Das Hinwiler Formel-1-Team Alfa Romeo präsentiert sein Auto für die neue Saison zwar erst am Sonntag. Doch dann wird nur noch die Frage sein, wie genau der Bolide mit der Bezeichnung C42 lackiert sein wird.
Am Mittwoch nahm der von der Sauber Motorsport AG betriebene Rennstall ganz normal an den Vorsaisontests teil – mit einem in Tarnfarben lackierten C42. Ersatzfahrer Robert Kubica durfte am Vormittag als erster ran, am Nachmittag sass der von Weltmeister Mercedes gekommene Finne Valtteri Bottas im Auto. Und am Donnerstag wird dann auch der Chinese Guanyu Zhou erstmals im Auto sitzen.
Problemlos ging der erste Testtag für die Hinwiler nicht vorbei, der C42 verbrachte mehrfach länger Zeit in der Garage. Dass gerade bei den ersten Tests noch Probleme auftauchen, ist allerdings nicht ungewöhnlich. Vor allem in diesem Jahr: Wegen umfangreichen Regeländerungen mussten die Teams komplett neue Autos bauen und konnten nicht einfach das Vorjahresmodell abändern.
Bis zum Saisonstart in Bahrain haben die Teams insgesamt sechs Testtage, um ihre neuen Boliden rennbereit zu machen. Rundenzeiten und Ränge spielen in dieser Phase eine untergeordnete Rolle – erst der Saisonauftakt am 20. März wird über die Kräfteverhältnisse Aufschluss geben.
Und diese könnten sich ändern: Wegen der Regeländerungen im Bereich der Aerodynamik, aber auch wegen der Budgetobergrenze von rund 145 Millionen Dollar werden die Karten in der Formel 1 neu gemischt. Vor allem vergleichsweise kleine Rennställe wie eben Alfa Romeo erhoffen sich durch die neuen Regeln bessere Chancen im Vergleich mit den bisherigen Topteams.

