Die Ausgangslage vor dem dritten Renntag des White Turf in St. Moritz war für Jakob Broger ausgesprochen günstig. Das erste Skikjöringrennen war ausgefallen, das zweite hatte der Wangemer mit der Stute Vienna Woods gewonnen, sodass eine Platzierung im abschliessenden Lauf für den Gesamtsieg reichen würde.
Im Skikjöring kann allerdings immer alles passieren. So war im zweiten Rennen der grosse Favorit Praetorius am Start fahrerlos geworden und damit ohne Punkte geblieben.
Doch Jakob Broger wäre nicht Jakob Broger, wenn er sich, den Titel im Hinterkopf, damit begnügt hätte, eine Sicherheitsfahrt zu absolvieren. «Grundsätzlich versuche ich jedes Rennen, an dem ich an den Start gehe, zu gewinnen. Unsere Taktik ging auch auf, wir konnten am Schluss Boden gutmachen, doch Praetorius und Franco Moro waren einfach zu stark», sagte Broger.
Der zweite Rang hinter dem grossen Favoriten reichte ihm aber doch für den komfortablen Sieg in der Gesamtwertung.

