Das Jahr hätte nicht viel besser beginnen können. Zuerst schaffte es Fabienne Kocher beim Grand Prix im portugiesischen Almada auf Platz 3 (bis 52 kg), dann bestätigte sie den Podestplatz beim stark besetzten Grand-Slam-Turnier von Paris. «Ich bin mehr als nur glücklich», sagt die Riedikerin.
In der französischen Hauptstadt hatte sie sich einzig Distria Krasniqi (KOS) geschlagen geben müssen. Die Olympia-Siegerin von Tokio in der Klasse bis 48 kg tritt neuerdings in der höheren Gewichtsklasse an. Und Kocher verbesserte sich durch die Bronze-Klassierungen auf den vierten Platz in der Weltrangliste.
So gut wie noch nie ist sie also klassiert. Es sind vielversprechende Perspektiven für die Saison, die mit der Europameisterschaft in Sofia von Ende April einen ersten Höhepunkt hat.
Um dort zu reüssieren, legt die 28-Jährige vom Judoclub Uster nun mehrere Trainingsblöcke ein. Denn trotz den jüngsten Resultaten sieht sie nach einer längeren Pause noch Aufholbedarf.

