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Uster taucht gegen den Leader

Klare 5:12-Niederlage: Die Grasshoppers waren für den UHC Uster zu stark.

Uster taucht gegen den Leader

Für den UHC Uster war das deutliche 5:12 gegen Leader Grasshoppers angesichts der heissen Schlussphase in der Qualifikation ernüchternd. Die Ustermer kämpfen verbissen um den Einzug in die Playoffs. Vor der NLA-Doppelrunde zum Abschluss liegen sie auf Platz 8. 

Gegen GC war für das Team von Simon Meier nichts zu holen. Die Gäste waren bereits zu Beginn wacher, druckvoller, schneller und zielgenauer im Passspiel sowie effizienter im Abschluss. Zusammen ergab dies für das Heimteam den eher bitteren ersten Pausenimbiss in Form eines 1:5-Rückstands.

Den UHC Uster mit dem zwischenzeitlichen 1:4 auf die Anzeigetafel gebracht hatte Patrik Doza mit einem souverän verwandelten Penalty gegen GCZ-Keeper Pascal Meier. Dieser machte dann allerdings zwei Minuten später eine sogenannte Hundertprozentige des Tschechen mit einer Weltklasseparade zunichte. Überhaupt zeigte Meier das eine und andere Mal auf, weshalb er zu Hause drei WM-Medaillen hat.

Das Feuer brennt nur kurz

Etwas Hoffnung für die Ustermer brachte die Anfangsphase des mittleren Spielabschnitts, als Markus Kulmala mit einem Direktschuss sowie Martin Prazan das Heimteam innerhalb von knapp zwei Minuten wieder bis auf zwei Tore heranbrachte.

In der Folge übernahmen dann aber die Grasshoppers wieder das Ruder und bauten das Resultat trotz einiger sehenswerter Interventionen von Uster-Keeper Nicola Brütsch bis zur zweiten Pause vorentscheidend aus. Der Gastgeber lag zu diesem Zeitpunkt 3:9 im Rückstand. 

Wie im Spielabschnitt zuvor vermochte das Heimteam früh im Schlussdrittel durch Topskorer Claudio Schmid den ersten Torerfolg zu verbuchen. Doza hatte direkt vor dem GCZ-Gehäuse einen gegnerischen Pass abgefangen und den Ball seinem jungen Mitspieler aufgelegt.

Dem Tschechen war es denn auch vergönnt, den letzten Treffer der Partie zu erzielen. Allerdings hatten die Gäste bis dahin auch bereits wieder dreimal reüssiert, sodass am Schluss ein deutliches 5:12 resultierte. (Philipp Wyss)

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