Auf noch bitterere Art und Weise kann man ein Spiel kaum verlieren. Nur einmal gerät der EHC Dübendorf im Cupfinal in Rückstand – und das sieben Sekunden vor Schluss.
Aufreizend langsam kullert der Puck nach einem Pfostenschuss von Andrea Brazzola an den Schlittschuh von EHCD-Torhüter Remo Trüb und von dort über die Linie ins Tor. Es ist das 3:2 für den EHC Arosa, der wenig später in Jubelstürme ausbricht und die Cup-Trophäe in die Höhe stemmt.
Noch wenige Minuten zuvor hatte das kaum einer der 1067 Zuschauer erwartet. Da schienen die Dübendorfer auf Kurs Richtung Cupsieg. Sie führten 2:1, und als in der 56. Minute ein Aroser eine Strafe kassierte, schien die Gefahr einer späten Wende äusserst klein. Und doch passierte es.
«Dass wir den Match so aus der Hand geben, ist eine Riesenenttäuschung.»
EHCD-Captain Silvan Hebeisen
Einen Moment lang trug der sonst im Powerplay stilsicher wirkende EHCD dem Puck zu wenig Sorge. Per Shorthander glich Alain Bahar aus und läutete eine Schlussphase ein, die für den EHCD frustrierend endete.

