Der EHC Dübendorf und der Cup – das ist eine besondere Geschichte. Als einziges Amateurteam haben sich die Dübendorfer in jeder Saison für die Hauptrunde gegen die Profis qualifiziert.
Und die Dübendorfer waren das einzige Amateurteam, das einer National-League-Equipe ein Bein stellte – 2015 mit dem 5:4 nach Verlängerung gegen Davos. Und nun steht Dübendorf im Cup-Final und empfängt am Sonntag um 15.45 Uhr MSL-Rivale Arosa.
Doch nachdem der Hauptsponsor ausgestiegen ist und die National-League-Klubs nie wirklich warm geworden sind mit dem Wettbewerb, ist es nicht mehr derselbe Cup. Aus rechtlichen Gründen darf er nicht mehr Swiss Ice Hockey Cup heissen, sondern wird National Cup genannt. Nur noch Amateurteams sind dabei (die Swiss League signalisierte immerhin Interesse für künftige Saisons). Und die früheren Davids sind zu Goliaths geworden.
Das zeigt Dübendorfs Weg in den Final: 5:1 bei Erstligist Burgdorf im Achtelfinal, 10:1 bei Erstligist St-Imier im Halbfinal, zwischendurch ein 2:1-Erfolg bei MSL-Ligakonkurrent Martigny. «Für die Unterklassigen sind diese Spiele ein ähnliches Highlight wie früher für uns Spiele gegen die Profiteams», sagt EHCD-Medienchef Beat Gmünder.

