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Sturz verhindert Exploit von Kuhn

Der Gibswiler Kevin Kuhn wird an der Radquer-Weltmeisterschaft in Fayetteville guter Neunter.

Sturz verhindert Exploit von Kuhn

Er hoffte insgeheim auf einen fünften Rang. Zwei Top-Ten-Plätze (7. und 5.) auf höchster Stufe in dieser Saison gaben ihm die Zuversicht für einen solchen Exploit. Er fühle sich mental so gut wie noch nie, sagte Kevin Kuhn im Vorfeld der WM im amerikanischen Fayetteville. 

Tatsächlich zeigte der Gibswiler erneut eine starke Leistung – auch wenn es am Ende Rang 9 wurde.

Der letzte Schweizer Top-Ten-Platz datiert übrigens aus dem Jahr 2017 – und wurde vom mittlerweile zurückgetretenen Dürntner Simon Zahner herausgefahren, der damals ebenso Neunter wurden.

Britischer Mountainbike-Olympiasieger holt Titel

Kuhn selbst zeigte im Bundesstaat Arkansas wiederholt ein beherztes Rennen, in dem er zwischenzeitlich bis auf Platz 5 brachte. Am Ende verlor der bald 24-Jährige aber gut anderthalb Minuten auf Thomas Pidcock, der als erster Brite Radquer-Weltmeister wurde.

Der Mountainbike-Olympiasieger von Tokio profitierte dabei auch davon, dass der belgische Titelverteidiger Mathieu van der Poel verletzungsbedingt fehlte.

«Ich hatte gute Beine, aber nicht so viel Glück.»

Kevin Kuhn

Für Kuhn selbst – vor einem Jahr noch WM-Dreizehnter – wäre durchaus mehr dringelegen. «Ich hatte gute Beine, aber nicht so viel Glück», sagte der Tösstaler. Er meinte damit seinen Sturz, nachdem ein Fahrer vor ihm zu Boden gegangen war.

Kuhn verlor dadurch den Kontakt zur Spitzengruppe, und gleichzeitig war auch klar, dass es unter diesen Umständen schwierig werden würde, nochmal den Anschluss herzustellen.

Kuhn sprach hinterher von einem von der Taktik geprägten, aber auch schnellen und nervösen Rennen. Umrahmt wurde die WM von zahlreichen Fans, die für eine gute Stimmung sorgten, wie auch Kuhn heraushob. (zo)

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