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Der UHC Uster fällt aus den Playoff-Plätzen

Der UHC Uster unterliegt Langnau trotz einem Dreitore-Vorsprung noch 4:5.

Der UHC Uster fällt aus den Playoff-Plätzen

Der Januar kann für den UHC Uster als Kapitel «für die Tonne» abgelegt werden. Auch die dritte NLA-Partie gegen Langnau ging nämlich verloren, sodass er sogar unter den Playoff-Strich rutschte.

Und besonders bitter: Der UHCU verspielte bei der 4:5-Niederlage einen Dreitore-Vorsprung. Doch weshalb? «Wir müssen uns auf das fokussieren, was wir gut können und öfters unsere Konter fahren», sagte der in Abwesenheit von Simon Meier als Chefcoach fungierende Jürg Kihm.

Ein Start nach Mass

Dabei war den Ustermer wie schon gegen Chur (3:6) der Start in die Partie gelungen. Filip Karlsson war mit einem schönen Schlenzer die frühe Führung gelungen (2.). Diese war allerdings auch die Initialzündung für eine Druckphase der Emmentaler, in der sich UHCU-Goalie Nicola Brütsch mehrfach auszeichnen konnte. Dennoch musste in der 10. Minute der Ausgleich hingenommen werden.  

Die Partie behielt im Vergleich zum Donnerstagspiel gegen Chur das sichtlich höhere Tempo. Und nachdem Markus Kulmala noch eine Topchance vergab (13.), besorgten Martin Pražan nach einem Freistoss und Florian Bolliger im Powerplay bis zur ersten Pause eine 3:1-Führung für die Ustermer.

Auch der Mittelabschnitt liess sich für die Gäste gut an. 50 Sekunden nach einem Lattenschuss von UHCU-Topscorer Claudio Schmid erzielte Karlsson kurz nach Matchmitte den vierten Treffer. Das Ustermer Desaster fand seinen Prolog dann allerdings, als Marc Oliver Gerber zu viel Zeit und Platz zum 2:4 gelassen wurde (37.).

Auf zwei Linien umgestellt

Und: Der Plan, den Emmentalern im dritten Drittel den Schneid mittels Umstellung auf zwei Linien abzukaufen, sollte nicht aufgehen. Schon nach 57 Sekunden verkürzte Tigers-Captain Simon Steiner auf 3:4.

Dieses Tor gab dem Heimteam weiteren Auftrieb, während die Gäste bemüht waren, mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Der Ausgleich in Form eines von Rentsch verwandelten Penaltys konnte aber nicht verhindert werden. 

Gute Abschlussmöglichkeiten hielten sich in der Folge die Waage, bis vier Minuten vor Schluss der ansonsten einwandfrei aufspielende Brütsch nach einem Schuss von Gerber den Ball nicht zu fassen kriegte, worauf Simon Lauber zum 5:4-Siegtreffer einschieben konnte. (uhcu)

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