Letzten Sommer stieg er vom NLB-Verein Stäfa zu Pfadi, dem Meister, auf. In der halben Saison, die er bisher in Winterthur gespielt hat, bestätigte Noam Leopold sein Talent: Der Linksaussen ist schnell, sprungstark, effizient, hat das Auge für die Situation und die Varianten in den Würfen.
Kurz: Der 19-Jährige ist einer, der auf seiner Position eine sehr schöne Karriere vor sich haben kann.
Das scheinen sich auch die Kadetten Schaffhausen gedacht haben, die offenbar in Betracht zogen, ihn als Ersatz für Samuel Zehnder, der Ende Saison in die Bundesliga weiterzieht, zu holen. In Schaffhausen hätte er das Linksaussen-Duo mit Nationalspieler Marvin Lier bilden können, der seinerseits letzten Sommer Winterthur verlassen hatte und durch Leopold ersetzt worden war.
Entscheid «nicht so einfach»
Pfadi aber behielt gegenüber der Konkurrenz die Nase vorn und verlängerte den ursprünglichen Zwei-Jahres-Vertrag mit dem Talent aus Bubikon vorzeitig bis Sommer 2025. Der Entscheid sei für ihn «nicht so einfach» gewesen, erklärt Leopold.

