So gut war Kuhn noch nie
Kevin Kuhn kommt rechtzeitig vor den Weltmeisterschaften in Topform. Der Gibswiler, der vor einer Woche in Steinmaur seinen Schweizer Meistertitel erfolgreich verteidigt hatte, wurde im Weltcup in Flamanville (FRA) Fünfter.
1:44 Minuten betrug sein Rückstand auf Sieger Eli Iserbyt aus Belgien. Drei weitere Belgier klassierten sich vor Kuhn, dem aufs Podest 32 Sekunden fehlten.
«Ich hoffe, ich kann den Flow nun mitnehmen.»
Es ist sein bestes Resultat im Elite-Weltcup und das beste Resultat eines Schweizers auf dieser Stufe seit einem 4. Rang von Julien Taramarcaz im Dezember 2014. «Ich hatte mir einen Top-5-Rang insgeheim für diese Saison zum Ziel gesetzt», sagte der 23-Jährige. «Ich hoffe, ich kann den Flow nun für die nächsten Rennen mitnehmen.»
Das schlechte Gefühl war trügerisch
In Flamanville kam Kuhn schlecht weg und war nach der ersten Runde Zehnter. «Ich fühlte mich in den ersten Runden nicht gut. Dann merkte ich aber, dass ich stärker bin als die Fahrer um mich herum, fuhr meine Pace – und es kam ziemlich gut heraus.»
Im Gesamtweltcup liegt er vor dem letzten Rennen in Hoogerheide am nächsten Wochenende auf dem 11. Rang. Um WM-Medaillen fährt die Elite eine Woche später am 30. Januar in Fayetteville (USA).

